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10. Dezember 2025

Wasserschaden in der Wohnung

Lesezeit: 5 Minuten

Die wichtigsten Sofortmaßnahmen
bei einem Wasserschaden in der Wohnung

Ein Wasserschaden in der Wohnung kann jeden treffen – oft plötzlich, unerwartet und mit schwerwiegenden Folgen für Gebäude und Einrichtung. In solchen Momenten zählt jede Minute.

Ein schneller, professioneller Umgang mit der Situation verhindert Folgeschäden wie Schimmelbildung oder strukturelle Probleme.

Als Sanierungs- und Schadensdienstleister mit jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir, wie wichtig schnelle Hilfe und klare Abläufe sind. In diesem Artikel erklären wir, was im Ernstfall zu tun ist und warum eine fachgerechte Schadensanalyse entscheidend ist.

Unsere Notrufnummer ist 365 Tage - 24/7 für Sie erreichbar.

Woran erkennt man einen Wasserschaden?

Diese Frage klingt wohl im ersten Moment komisch – Einen Wasserschaden erkennt man am Wasser, richtig?

Aber: Wasserschäden zeigen sich nicht immer sofort. Oft treten nasse Stellen an Wänden, Decken oder Fußböden auf, Materialien beginnen sich zu verformen oder ein muffiger Geruch breitet sich aus. In anderen Fällen tropft Wasser sichtbar aus der Decke oder fließt über den Boden. Wir stellen immer wieder fest, dass Schäden häufig schon länger bestehen, bevor sie bemerkbar werden – insbesondere bei verdeckten Leckagen in Leitungen oder in der Bausubstanz. Je früher der Schaden erkannt wird, desto schneller kann eine professionelle Trocknung eingeleitet werden.

Sofortmaßnahmen: Die ersten Schritte im Ernstfall

Damit der Schaden nicht größer wird, sind einige Maßnahmen unmittelbar erforderlich.

1. Wasserzufuhr stoppen

Bei Rohrbrüchen oder defekten Geräten sollte sofort der Haupthahn oder der entsprechende Wasseranschluss geschlossen werden. Das unterbindet weitere Wassermengen – ein entscheidender erster Schritt.

2. Strom in den betroffenen Bereichen ausschalten

Zur eigenen Sicherheit sollten Sicherungen ausgeschaltet werden, wenn Wasser in der Nähe von Steckdosen oder Elektrogeräten steht. Wir erleben häufig Fälle, bei denen durch einen verzögerten Stromabschlag zusätzliche Gefahren entstehen – das lässt sich leicht vermeiden.

3. Grobes Wasser entfernen

Mit Handtüchern oder Wischern lässt sich oberflächliches Wasser aufnehmen. Dies ersetzt zwar keine Trocknung, verhindert aber, dass sich die Feuchtigkeit tiefer in Boden oder Wände ausbreitet.

4. Möbel und Wertgegenstände sichern

Um weitere Schäden zu vermeiden, sollten empfindliche Gegenstände aus dem betroffenen Bereich entfernt oder zumindest erhöht aufgestellt werden.

5. Schaden dokumentieren

Fotos und kurze Videos des Schadens sind wichtig für die Versicherung. Wir unterstützen unsere Kunden anschließend bei der Schadenskommunikation und stellen auf Wunsch auch detaillierte Berichte und Messprotokolle bereit.

Wer muss man informiert werden?

Nach den ersten Sofortmaßnahmen ist es wichtig, die richtigen Stellen zu kontaktieren. In vielen Fällen lässt sich die Wasserzufuhr über den Haupthahn oder ein Absperrventil stoppen. Doch es kommt häufig vor, dass Betroffene den Hauptwasserhahn nicht finden, dieser nicht zugänglich oder defekt ist oder der Wassereintritt gar nicht aus der eigenen Wohnung stammt – etwa aus der Nachbarwohnung, aus gemeinschaftlichen Leitungen oder durch eindringendes Oberflächenwasser.

In solchen Situationen zählt jede Minute. Wenn die Wasserzufuhr nicht eigenständig gestoppt werden kann, sollte sofort die Feuerwehr verständigt werden. Sie kann den Wassereintritt sichern, den betroffenen Bereich schützen und erste Maßnahmen ergreifen, um weiteren Schaden zu verhindern.

Wir können natürlich auch bereits in dieser frühen Phase kontaktiert werden. Wir bieten einen 24-Stunden-Notfallservice. Unsere Teams sind darauf spezialisiert auch Pumparbeiten durchzuführen, um stehendes Wasser zu entfernen und die Ausbreitung des Schadens zu stoppen. So wird verhindert, dass Feuchtigkeit tiefer in Wände, Estrich oder Dämmmaterial eindringt.

Sobald die akute Gefahr eingedämmt ist, sollten folgende Stellen benachrichtigt werden:

  • Die Haushalts- oder Gebäudeversicherung, um den Schaden zu melden und die weitere Abwicklung zu klären.
  • In Mietwohnungen der Vermieter oder die Hausverwaltung, damit auch deren Versicherung informiert wird.

Wiederherstellung & Komplettsanierung: Alles aus einer Hand

Nach der technischen Trocknung beginnt die eigentliche Sanierung. Die SMS Group übernimmt den gesamten Prozess – vom Rückbau beschädigter Materialien über die fachgerechte Entsorgung bis zur vollständigen Wiederherstellung des betroffenen Bereichs. Dazu gehören Malerarbeiten, Bodenlegerarbeiten und alle baulichen Maßnahmen, die notwendig sind, um die Räume in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen.

Durch unser Alles-aus-einer-Hand-Prinzip haben Betroffene nur einen Ansprechpartner und müssen keine unterschiedlichen Gewerke koordinieren. Das spart Zeit, Geld und Nerven.

„Bei einem Wasserschaden zählt jede Minute. Unsere Aufgabe ist es, die Ursache schnell und möglichst zerstörungsfrei zu finden – damit wir Folgeschäden verhindern und die Sanierung effizient starten können.“

Karl Liebhaber
Niederlassungsleiter Amstetten / Neuhofen a. d. Ybbs

Sie haben Fragen? Wir die Antworten.

Wie schnell kann mit der Sanierung begonnen werden?

Bei Meldung eines Schadens können wir in der Regel noch am selben Tag mit einer Erstaufnahme und Maßnahmeneinleitung beginnen. Unsere Teams arbeiten mit digitalen Tools und koordinieren effizient alle Gewerke – so erreichen wir einen sofortigen Start zur Trocknung und Schadensbegrenzung.

Oberflächen können bereits trocken wirken, dennoch steckt oft noch Feuchtigkeit tief im Material. Unsere technische Trocknung überwacht digital den Feuchtigkeitsgehalt in Wänden, Estrich und Bauteilen – erst wenn alle Werte im grünen Bereich sind, gilt der Raum als saniert.

Wir arbeiten eng mit Versicherungen zusammen und bieten auf Wunsch eine direkte Abrechnung („Direktverrechnung“) an. So müssen Sie keine Vorleistung erbringen. Voraussetzung: Versicherungsschutz bzw. Freigabe des Sanierungsauftrags. Wir beraten Sie gerne individuell.

Die Dauer hängt von Schadensumfang, Bauweise und Materialfeuchte ab. In der Regel dauert die technische Trocknung 7 bis 21 Tage.

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Autor:in des Artikels

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